Elch

elchDer Elch war ursprünglich in ganz Norddeutschland verbreitet.
Das wissen wir aus Berichten der Römer über die "lügenhaften" Erzählungen der Germanen: Diese fingen die Elche durch Ansägen der "Schlafbäume", an welche die Tiere sich lehnten. Die Elche seien dann mitsamt den Bäumen umgefallen und wären eine leichte Beute gewesen, da sie nicht mehr aufstehen konnten.

Heute ist der Lebensraum des europäischen Elches auf Skandinavien, Russland und Polen beschränkt.

In Erinnerung an dieses edle Wild in Ostpreußen ist die Elchschaufel noch immer Sinnbild heimatlicher Verbundenheit und Brandzeichen für die Trakehner Pferde. Das Zuchtgehege für Elche ist rund 10 ha groß. Es kann von den Besuchern über eine großzügige Brückenkonstruktion mit Aussichtsplattform besichtigt werden. Teiche, fließendes Wasser und ein mit Büschen und Sträuchern durchsetztes Gelände bieten den Tieren einen natürlichen, wenn auch eingeschränkten Lebensraum.

elchAls Geweih trägt der Elchhirsch Schaufeln oder Stangen, nachdem im ersten Lebensjahr (wie beim Rehbock) ein Erstlingsgeweih geschoben wurde. Das Geweih wird im September gefegt und bereits im Winter wieder abgeworfen.

Das Gewicht eines ausgewachsenen Elchhirsches erreicht 450 kg. Sein Höchstalter beträgt etwa 16 Jahre. Das Vorkommen des Elches ist an Sträucher und Bäume gebunden. Er äst kaum Gräser, hauptsächlich Zweige, Blätter und Rinde, insbesondere die der Weiden. Hauptlebensraum der Elche sind wasserreiche, moorige Gebiete. Die Brunft findet im September statt. Das Elchtier setzt im Mai normalerweise zwei Kälber.

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